>> Parasiten
 

Es bleibt nicht aus, dass sich bei Ihre Katze durchaus mal ein kleines Krabbelndes oder Hüpfendes Mitbringsel im Fell befindet. Die so genannten Ektoparasiten befinden sich nicht wie Würmer im Körper der Katze sondern auf ihr. Wir stellen Ihnen hier die unliebsamen Bewohner vor und sagen Ihnen wie Sie sie bekämpfen können.



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Flöhe
Sollten Sie den Verdacht hegen, dass Ihre Katze Flöhe hat, versuchen Sie es zweifelsfrei festzustellen.

Ein Sicheres Indiz sind dunkelbraune, kaffesatzähnliche Krümel im Fell. Es handelt sich dabei um Flohkot.

Am liebsten halten sich die Plagegeister an der Halsunterseite und unterhalb der Ohren auf. Versuchen Sie mit einem Klebefilm das Tierchen Festzupicken.

Sollte Ihre Katze nun zweifelsfrei befallen sein, dann sollten Sie bei geringem Befall zu einem Handelsüblichem Flohband greifen. Bei starkem Befall gibt es die Möglichkeit eines Bades mit insektiziden Wirkstoffs.
-muss katzenverträglich sein-!!!
Ist aber nur bei Massenbefall angebracht. Es tötet zwar alle Flöhe, verstört aber jedoch sensible Katzen (am besten Sie sprechen mit Ihrem Tierarzt).

Sie sollten sich aber nicht nur um die Katze kümmern, sondern auch um ihren Schlaf- und Ruheplatz.

Es gibt die Möglichkeit der Einnahme eines Präparates, dass mit dem Futter gegeben wird und somit die Flöhe, die über das Blut der Katze den Wirkstoff einnehmen, keinen Nachwuchs mehr bekommen.



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Läuse
Bei gepflegten Katzen kommen diese Parasiten eher seltener vor. Ein Massenbefall kann unter umständen durch starken Blutentzug im Extremfall tödlich verlaufen.

Zur Bekämpfung verhalten Sie sich wie bei den Flöhen.



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Haarlinge
Sie ernähren sich von Hautschuppen und kommen heute nur noch vereinzelt vor. Die Bekämpfungsmethoden von Flöhen und Läusen sind hier genau so einsetzbar. Auf gepflegten Katzen können Sie sich allerdings sowieso nicht halten.



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Räudemilben + Herbstgrasmilben
Räudemilben bohren feine Gänge in die Haut - das entstehende Krankheitsbild wird als Räude bezeichnet.

Die Haare fallen aus, die Haut wird borkig und die Katze kratzt sich mehr oder minder. Bei einer gut gepflegten Katze drückt die nachwachsende Haut die Milben heraus. Bei schlecht gehaltenen Tieren kommt es allerdings zu einer ausgewachsenen Räudeerkrankung.

Die bevorzugten Plätze der Milben sind der Kopf und dort vor allem um die Ohren. Von da aus verbreitet sich der Befall über den ganzen Körper.

Die Bekämpfung kann nur durch einen Tierarzt erfolgen, der erst mal Proben von der Haut der Katze abschabt und unter dem Mikroskop untersucht.

Herbstgrasmilben befallen vor allem im Spätsommer und im Herbst Ihre Katze. Juckreiz und Hautblutungen weisen auf einen Befall hin und können mit einem Flohspray leicht bekämpft werden.



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Zecken
Diese Blutsauger lassen sich aus Büschen und Gräsern auf ihre warmblütigen Opfer fallen und bohren sich mit ihrem Kopf in die Haut. Bevor Sie sich voll saugen haben sie etwa eine Größe von 1-2 mm, danach sind sie etwa Erbsengroß. Man kann die Blutsauger mit einer Pinzette vorsichtig rausdrehen oder auch abwarten bis sie von selber abfallen.

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